Temperatur‑Mapping im GMP‑Lifecycle

Wie wird ein Temperatur-Mapping so aufgesetzt, dass es nicht nur die Qualifizierung besteht, sondern auch über den gesamten Lebenszyklus hinweg Bestand hat? In diesem Webinar zeigen wir anhand eines realen Projekts, welche Entscheidungen den späteren Qualifizierungsaufwand prägen. Oft werden die entscheidenden Weichen bereits lange vor dem eigentlichen Mapping gestellt.

Im Fokus stehen die Zusammenhänge zwischen URS, Risikoanalyse und Qualifizierungsstrategie. Temperatur-Mappings sind kein isolierter Qualifizierungsschritt, sondern das Ergebnis vorgelagerter Entscheidungen. Die Definition von Systemgrenzen, die Auswahl qualitätsrelevanter Anforderungen und die Herleitung von Worst-Case-Szenarien beeinflussen direkt den Aufwand im späteren Betrieb.

Anhand konkreter Praxisbeispiele zeigen wir typische Fehlerquellen und deren Auswirkungen. Dazu gehören überladene URS-Anforderungen, ungeeignete Systemgrenzen oder nicht repräsentative Worst-Case-Annahmen. Gleichzeitig wird aufgezeigt, wie sich diese Risiken durch einen strukturierten und risikobasierten Ansatz vermeiden lassen.

Inhalte des Webinars:

  • Lifecycle-orientierte Qualifizierung und deren Einfluss auf Temperatur-Mappings
  • Zusammenspiel von URS, Risikoanalyse und Testumfang
  • Ableitung qualitätsrelevanter Anforderungen
  • Herleitung von Worst-Case-Szenarien aus der tatsächlichen Nutzung
  • Unterschiede zwischen OQ und PQ im Temperatur-Mapping
  • Risikobasierte Festlegung von Messpunkten und Sensorpositionen
  • Typische Fallstricke und deren Auswirkungen im Betrieb

Die Inhalte richten sich an Fach- und Projektverantwortliche aus Engineering, Produktion und Qualitätssicherung, die Temperatur-Mappings effizient planen und langfristig robust gestalten möchten.

Referent

Ruben Detta
Projektingenieur Mechanik

Moderation

Diego Karlen
Standortleiter Visp und Mitglied der Geschäftsleitung

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